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16.04.2017, 00:28 Uhr | Stefan Baltes
Bürgermeister räumt Mehrkosten ein
In der Gemeindevertretersitzung am 20. März 2017 hat der Bürgermeister unsere Anfrage nach den Gesamtkosten der grundhaften Sanierung der Hanauer Straße endlich beantwortet.
Ergebnis: Die Gemeindeverwaltung hat sich bei diesem Projekt um fast 40 % verschätzt. Der Straßenkörper, mit 510.000,00 € veranschlagt, kostete 824.333,89 €. Die Kosten für 17 Leuchten (47.995,12 €) und eine Festplatzvorrichtung am Dalles (1.805,27 €) hatte man überhaupt nicht auf dem Plan, und den Mischwasserkanal, der 491.637,44 € gekostet hat, hatte man mit 476.000,00 € veranschlagt. Den geplanten Kosten von 986.000,00 € stehen tatsächlich ausgegebene 1.365.771,72 € gegenüber. Eine interessante Zahl am Rande: Der Kreisel hat 195.782,28 € gekostet.  Beim aktuellen Projekt Seniorenwohnen ist die Kostenplanung der Gemeindeverwaltung schon bei der Ausschreibung explodiert: Das günstigste Angebot überstieg die geplanten Kosten um weit mehr als 30 %! Folge: Neuplanung und neue Ausschreibung. Jetzt soll das Projekt ca. 1,8 Mio € kosten, finanziert über die Überschüsse aus den Baugebieten Wentzenrod und Schatzgemahden (1,3 Mio €) und einen Kredit von 500.000,00 €. Das macht für jeden Messeler Bürger, ob Mann, Frau oder Kind ca. 125,00 € neue Schulden. Und wenn´s am Ende mehr kostet – siehe Hanauer Straße - steigt die Schuldenlast entsprechend an.